Maghreb

Die Delegation für die Beziehungen zu den Maghreb-Ländern und der Union des Arabischen Maghreb

(einschließlich Libyen) wurde 1979 nach den Direktwahlen zum Europäischen Parlament eingerichtet.

Ihr Zuständigkeitsbereich bezieht sich auf die folgenden Staaten: Algerien, Marokko, Mauretanien,
Tunesien und Libyen. Seit den 1980er Jahren finden mit allen Ländern regelmäßige Sitzungen statt.
Das erste interparlamentarische Treffen mit Mauretanien erfolgte erst 1998, das mit Libyen 2002.
Die gemeinsamen Sitzungen mit den Delegationen der Union des Arabischen Maghreb begannen erst
Anfang der 1990er Jahre. Seit dem sechsten Treffen im Jahr 1994 gab es keine offiziellen Kontakte
mehr.

Der Konflikt in der Westsahara fällt nicht in den Zuständigkeitsbereich der Delegation. Unter
dem Vorsitzenden Ioannis Kasoulides wurde eine eigene Ad-hoc-Delegation für die Westsahara
eingerichtet, die sich unter rein humanitären Gesichtspunkten zunächst im September 2006 nach Algier
und Tindouf, im Januar 2009 dann nach Rabat und Laâyoune begab. Im Anschluss an diese Reise
veröffentlichte die Ad-hoc-Delegation einen Bericht, in dem sie mehrere Empfehlungen aussprach.

Seite der Delegation

Zusätzliche Informationen