Rübig: Forschung ist die Lebensversicherung Europas in der Globalisierung

Europäischer Forschungsrat feiert zehnjähriges Bestehen: "Forschungsergebnisse besser vernetzen und nutzbar machen"

Wien, 10. Mai 2017 (ÖVP-PD) "Einen der wichtigsten Hebel, um Europa in der Globalisierung wettbewerbsfähig zu machen" sieht der Europaabgeordnete Paul Rübig in der Forschungspolitik. "Neben Innovationsfähigkeit, Arbeitsmarktflexibilität, Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und Bürokratieabbau sind vor allem Wissenschaft und Forschung die Lebensversicherung Europas angesichts der Globalisierung. Wenn Europa auch in 50 Jahren in der Welt noch mitreden will, müssen wir in Wissenschaft und Forschung top sein", so Rübig heute bei einer Veranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des europäischen Forschungsrates (ERC) in Wien.

Gleichzeitig fordert Rübig eine "bessere Vernetzung und Nutzbarmachung von Forschungsergebnissen". "Die Silos sind bereits gut gefüllt. Wir müssen noch mehr tun, damit Forschungsergebnisse besser strukturiert und auch für die breite Öffentlichkeit besser genutzt werden können", betont der ÖVP-Politiker.

"Wissenschaftliche Exzellenz entsteht aber nicht durch Politikerreden, sondern durch die richtigen Rahmenbedingung und die Finanzierung der richtigen Projekte. Der Europäische Forschungsrat ist eine europäische Erfolgsgeschichte mit einem beeindruckenden Österreich-Kapitel. Bei den bewilligten Förderungen im Verhältnis zur Zahl der Forscher liegt Österreich europaweit auf Platz fünf. Der Erfolg ist Grund die Arbeit des Forschungsrats auszubauen. Ich werde mich für eine Verdoppelung der Fördermittel ab 2020 einsetzen", so der Europaabgeordnete.

Paul Rübig MEP
    
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