Rübig: Kampf gegen überteuerte Auslandstelefonate geht weiter

EU-Parlament erhöht Druck: "Zuschläge passen nicht in digitales Zeitalter und vereintes Europa"

Straßburg, 2. Oktober 2017 (ÖVP-PD) "Der Kampf gegen überteuerte Auslandstelefonate geht weiter. Dass ein Anruf von Wien nach Vorarlberg weniger kostet, als von Salzburg nach Freilassing, ist völlig absurd. Die Zuschläge müssen weg", forderte der Telekomsprecher der ÖVP im EU-Parlament, Paul Rübig, heute vor der Abstimmung im Industrieausschuss des Europäischen Parlaments über die Änderung des Europäischen Kodex für elektronische Kommunikation.

"Ich erwarte, dass die anderen Parteien und bei der Abstimmung heute folgen. Es gibt keine technische Rechtfertigung dafür, dass das teurer sein soll. Das passt nicht ins digitale Zeitalter und auch nicht in ein vereintes Europa", sagt der ÖVP-Politiker.

Es sei nicht die EU, sondern die Mitgliedstaaten, die bisher bei dem Thema "auf der Bremse stehen", erklärt Rübig. "Damit die Menschen und Unternehmen in Europa von der Digitalisierung wirklich profitieren, brauchen wir den digitalen Binnenmarkt mit europaweitem Wettbewerb und effizienten Netzen", sagt der Europaabgeordnete.

Rübig hatte im vergangenen Jahr bereits gemeinsam mit der ehemaligen EU-Kommissarin Viviane Reding eine parlamentarische Anfrage zu grenzüberschreitenden Telefonaten an die EU-Kommission gestellt (http://bit.ly/2cPhb2x). In der Anfrage fordern die Abgeordneten eine Beschränkung der "missbräuchlich erhobenen Gebühren für grenzüberschreitende Anrufe und SMS ins EU-Ausland".

Wir brauchen einen digitalen Binnenmarkt mit europaweitem Wettbewerb und effizienten Netzen.

 
Paul RÜBIG
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