Rübig zu USA-Zollstreit: "Marktwirtschaft statt Protektionismus"

"Nicht an der Eskalationsspirale der US-Regierung beteiligen"

Linz, 19. Juli 2018 (ÖVP-PD) Nicht glücklich zeigt sich der Europaabgeordnete Paul Rübig angesichts der Sonderabgaben auf Stahlprodukte, die die EU heute einführt, um europäische Hersteller vor Marktverzerrungen durch US-Zölle zu schützen. "Wir brauchen Handelsverträge statt Handelskrieg und Marktwirtschaft statt Protektionismus", so Rübig, der die ÖVP im Handelsausschuss des Europaparlaments vertritt.

"Europa darf sich nicht an der Eskalationsspirale der US-Regierung beteiligen. Wir stehen für offenen, gleichberechtigten Handel und wollen, dass unsere Unternehmen noch wettbewerbsfähiger werden und ihre Exporte ausbauen", sagt Rübig. Der oberösterreichische Europapolitiker ist auch Präsident der Parlamentarischen Konferenz der Welthandelsorganisation (WTO).

"Wir sollten anstatt dessen versuchen, Importzölle im Rahmen der WTO zu reduzieren und längerfristig darauf hinzuwirken, dass die US-Strafzölle wieder zurückgenommen werden, um so die Weiterverarbeitung in europäischen Betrieben aktiv zu unterstützen. Damit werden Produktionskosten niedrig gehalten und europäische Unternehmen können zu besseren Preisen anbieten", schlägt Rübig vor.

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