Rübig: Energieeffizienz bei Häusern erhöhen
Utl.: Nach 2020 soll Energieverbrauch neuer Häuser gegen Null gehen
Straßburg, 20. Mai 2010 (ÖVP-PD) "Die EU-Mitgliedsstaaten müssen ihre Bauvorschriften anpassen, damit alle Gebäude, die ab Ende 2020 errichtet werden, den hohen Energiesparvorgaben entsprechen. Bereits bestehende Gebäude müssen, sofern möglich, an die neuen Vorgaben angepasst werden. Für den Verbraucher bedeutet die neue Richtlinie niedrigere Energiekosten", begrüßt der Energiesprecher des ÖVP-Europaklubs Dr. Paul Rübig den Beschluss des Europäischen Parlaments in Straßburg. ****
Auf Gebäude würden 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs der Union entfallen. Sie stellten damit Europas größte Emissionsquelle dar. "Eine Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz kann dazu beitragen, das geforderte CO2-Emissionsziel zu erreichen. Zusätzlich wird dadurch auch das EU-Klimaziel von 20 Prozent Energieeinsparung in zehn Jahren angepeilt", informiert Rübig.
Die Richtlinie enthält Anforderungen an die Gesamtenergieeffizienz sowohl von neuen, als auch bestehenden Gebäuden. "Alle Gebäude, die nach Ende 2020 errichtet werden, müssen hohe Energiesparvorgaben erfüllen und zu einem bedeutenden Teil mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Für öffentliche Gebäude soll dies bereits ab 2018 gelten. Diese Neuerungen sollen teilweise aus dem EU-Haushalt finanziert werden. Für bereits bestehende Gebäude gilt, dass größere Renovierungen gleichzeitig die Energieeffizienz verbessern müssen, sofern dies technisch und wirtschaftlich machbar ist", so der Energiesprecher weiter. "Hauseigentümer werden angehalten, im Zuge von Renovierungsarbeiten sogenannte 'intelligente' Zähler einzubauen und vorhandene Heizungen, Heißwasserrohre und Klimaanlagen durch energieeffiziente Alternativen wie zum Beispiel mit Wärmepumpen, zu ersetzen." Regelmäßige Kontrollen von Heizkesseln und Klimaanlagen würden ebenfalls vorausgesetzt.
Rübig begrüßt diese umfassende Maßnahme im Gesamtpaket der Energieeffizienzgesetzgebung der EU. Die Gebäudeeffizienzrichtlinie führt zu großen Investitionen bei der Sanierung von bestehenden Gebäuden und setzt neue Standards für neue Baumassnahmen. Dadurch wird die Wirtschaft im Baugewerbe angekurbelt bei gleichzeitiger massiver Energieeinsparung", so Rübig abschließend.
Rückfragen:
Dr. Paul Rübig MEP, Tel.: +32-2-284-5749 ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. )
Mag. Andrea Strasser, EVP-Pressestelle, Tel.: +32-473-311175 ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. )
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- Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Mai 2010 16:15
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