Rübig will Breitband für jeden Österreicher

Utl.: Industrieausschuss präsentiert Maßnahmen zur Forcierung von Breitband-Internet

Brüssel, 26. Mai 2011 (ÖVP-PD) "Das Internet ist zum Nervensystem der Wirtschaft geworden. In der EU haben nur fünf Prozent der Bevölkerung Breitband-Glasfaserhausanschlüsse, in Korea sind es aber 46 Prozent, in Japan sogar 51,4 Prozent. Damit Europa nicht den Anschluss verliert, müssen wir beim Internetzugang auf die neuesten Breitband-Technologien setzen", erklärt Paul Rübig, Industriesprecher der ÖVP im Europäischen Parlament. Der Industrieausschuss verabschiedet heute einen Maßnahmenkatalog zur Erreichung der Ziele der "Digitalen Agenda" der EU. ****

Die sogenannte "Digitale Agenda" ist eine der sieben Leitinitiativen der "Europa 2020"-Strategie, die sich die EU 2010 zur strategischen Ausrichtung ihrer Politik gegeben hat. "Die EU muss zu einem weltweiten Vorreiter in Breitbandtechnologie werden. Ich will Breitband für jeden Österreicher", fordert Rübig. Dazu seien Investitionsförderungen und bessere Rahmenbedingungen für mehr Wettbewerb bei der Infrastruktur notwendig. Auch kabellose Breitbandtechnologien der nächsten Generation ermöglichen mittlerweile ultraschnelle Übertragungsraten. "Damit können wir gerade auch den ländlichen Raum anbinden", so Rübig.

Festgelegtes Ziel der "Digitalen Agenda" ist es, allen EU-Bürgern bis 2013 normalen Breitbandzugang und bis 2020 Hochgeschwindigkeitsbreitband von 30 Megabit pro Sekunde zu ermöglichen. Mindestens fünfzig Prozent aller Haushalte sollen bis 2020 darüber hinaus sogar über Ultra-Highspeed-Internet von 100 Megabit/Sekunde verfügen.

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