Rübig: Rohstoffpolitik ist Beschäftigungspolitik
Utl.: Rübig gratuliert Chefverhandler Bütikofer zum Rohstoffbericht im Industrieausschuss des EU-Parlaments
Brüssel, 30. Juni 2011 (ÖVP-PD) "Rohstoffpolitik ist Beschäftigungspolitik. Um Abhängigkeit von Drittländern zu reduzieren, um Arbeitsplätze in der EU zu halten und um die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der europäischen Wirtschaft zu sichern braucht es eine umfassende Rohstoffstrategie der EU", stellt ÖVP-Industriesprecher Paul Rübig klar. Er begrüßt die große fraktionsübergreifende Mehrheit bei der heutigen Verabschiedung des Berichts zur Europäischen Rohstoffstrategie im Industrieausschuss des EU-Parlaments. "Ich gratuliere dem Chefverhandler Reinhard Bütikofer (Grüne) zur erfolgreichen Verabschiedung seines Berichtes", so Rübig, der die Verhandlungen für die Fraktion der Europäischen Volkspartei geführt hat. ****
Der Bericht setzt auf drei Schwerpunkte: Rohstoffimporte von außerhalb der EU sollen sichergestellt werden, der Rohstoffabbau innerhalb der EU gewährleisten werden und gleichzeitig das Recycling und die effiziente Verwendung von Rohstoffen vorangetrieben werden. China kontrolliert derzeit den Zugang zu 97 Prozent der weltweit verfügbaren sogenannten 'Seltenen Erden', die für die Computer- und Hightech-Industrie unerlässlich sind. "Angesichts explodierender Rohstoffpreise haben wir die Wahl, entweder vom Spielfeldrand zuzuschauen, wie andere das Match machen, oder für faire Preise und einen ausgewogenen Zugang zu Rohstoffen zu kämpfen", so Rübig. Dass dabei Nachhaltigkeitskriterien und Umweltstandards eingehalten werden müssen sei selbstverständlich.
Rückfragen:
MEP Dr. Paul RÜBIG, Tel.: +32-2-284-5749 ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. )
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784 ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. )
- Details
- Veröffentlicht am Donnerstag, 21. Juli 2011 21:07
- Zugriffe: 311

.jpg)
