Rübig: Drahtlose Kommunikation für alle in der EU
Utl.: EU-Parlament beschließt neue Regeln für die Vergabe von Funkfrequenzen
Straßburg, 15. Februar 2012 (ÖVP-PD) "Die EU muss Weltspitze werden beim Zugang der Bürgerinnen und Bürger zur mobilen Kommunikation und zum drahtlosen Internet", so Paul Rübig, Telekom- und Industriesprecher der ÖVP im EU-Parlament heute in Straßburg. Heute hat das Europäische Parlament neue Regeln für die Vergabe von Funkfrequenzen in der Europäischen Union beschlossen. Dadurch werden zukünftig mehr Funkfrequenzen für drahtlose Internetdienste frei. Ziel ist, allen EU-Bürgern sowohl in der Stadt als auch in ländlichen Gebieten den Zugang zu digitaler Kommunikation und schnellen Breitbandtechnologien zu sichern. "Die Vergabe neuer Funkfrequenzen ist nationale Kompetenz, jedoch soll der heutige Beschluss eine bessere Koordinierung und Harmonisierung sicherstellen, um Wettbewerbsverzerrung zu verhindern. Es bedarf gemeinsamer Grundsätze zur Steigerung der Effizienz und zur Förderung des Wettbewerbs", so Rübig.
Konkret geht es um das 800-MHz-Frequenzband, das ab dem 1. Januar 2013 in allen Mitgliedstaaten für kabellose Breitbandinternetdienste freigegeben werden soll. Frequenzen im Bereich über 1200 MHz werden bis 2015 dem mobilen Datenverkehr zugewiesen. "Dadurch wird ein gesamteuropäischer Telekommunikationsmarkt entstehen, auf dem die 500 Millionen Konsumenten in der EU durch neue Dienstleistungen Chancen und Wachstumsmöglichkeiten erhalten", freut sich Rübig. "Wir müssen das Geld, das in der Krise ausgegeben wird, wieder einnehmen. Deshalb müssen wir die Wirtschaftspotenziale, die sich aus einer besseren Nutzung neuer Technologien ergeben, jetzt freisetzen und nutzen", so Rübig. Blaulichtdienste, Forschungseinrichtungen, soziale Netzwerke und neue Dienstleistungen, die durch neue Kommunikationsmöglichkeiten entstehen könnten, bräuchten eine hohe Netzqualität, um effizient und erfolgreich arbeiten zu können, betont Rübig.
Aufgrund der immer größeren Verbreitung von Mobilfunkgeräten, wie Smartphones, sind immer wieder neue Bandbreiten nötig, damit die Anbieter in der Lage sind, dem wachsenden Datenverkehr gerecht zu werden.
Rückfragen:
Dr. Paul Rübig, MEP, Tel.: +32-2-284-5749 (
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Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784 (
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 15. Februar 2012 12:26
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