WB: Neue Impulse für Standort Wels dringend nötig - Neues Volksblatt
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner bei Welser Wirtschaftstreibenden zu Gast
Der Wirtschaftsstandort Wels könne sein enormes Potenzial nur dann entfalten, wenn die Rahmenbedingungen verbessert würden, machte der neue Obmann des Welser Wirtschaftsbundes, Großbäcker Josef Resch, klar. „Die Leitbetriebe sind an ihre Grenzen gestoßen“, forderte Resch neue Betriebsansiedlungsgebiete. Dabei gehe es auch um neue Arbeitsplätze. Derzeit habe Wels mit 5,1 Prozent eine Arbeitslosenquote, die deutlich über dem Österreich-Schnitt von 3,6 Prozent liege. 2000 Menschen seien in Wels ohne Beschäftigung. Darüber hinaus forderte Resch eine Verwaltungsreform „ohne Rücksicht auf Parteipolitik“ und eine Wiederbelebung der Innenstadt, etwa durch einheitliche Öffnungszeiten oder Gratis-Park-Modelle für Kurzparker. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner versprach im mit rund 170 Besuchern voll besetzten Welser Sparkassen-Saal weiterhin „Begleitung und Unterstützung“ für die Unternehmer und hob deren Leistungsfähigkeit hervor. Eine Wirtschaftsleistung von durchschnittlich 33.000 Euro pro Kopf sei „Spitze in Europa“. Das beweise aber auch, dass die bisherigen wirtschaftspolitischen Strategien „so falsch nicht sein können“. Angesichts der Konjunkturprognosen sei Österreich gut aufgestellt müsse aber in Diversifikation – einerseits was die Exportmärkte, anderseits aber auch „auf der Produktseite“, wo der Fokus von der automotiven Zulieferindustrie in Richtung Ökotechnologie verschoben werden müsse, setzen.
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v.l.n.r.: WB - Obmann Josef Resch, Stadtrat Peter Lehner, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Vizebürgermeisterin Anna Eisenrauch, Messepräsidentin Doris Schulz und Europaparlamentarier Paul Rübig
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- Veröffentlicht am Montag, 05. Dezember 2011 11:20
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