Friedenslicht aus Bethlehem an Präsident Buzek übergeben - Europäisches Parlament

Bereits zum 15. Mal wurde das Friedenslicht aus Bethlehem an das Europäische Parlament übergeben. Präsident Jerzy Buzek nahm zu Beginn der laufenden Plenartagung das Friedenslicht in Empfang. Bei seiner Ansprache erinnerte Buzek an die Fundamente der Europäischen Union, nämlich Frieden und Solidarität, die gerade in der heutigen Zeit von uns allen hochgehalten werden müssen.

 

v.l.n.r.: Karas, Buzek, Rübig

Das Friedenslicht als Symbol der Völkerverständigung wird auf Initiative des oberösterreichischen Europaabgeordneten Paul Rübig Jahr für Jahr ins Europaparlament, zum Europarat und auch in die Stadt Straßburg gebracht.

"Gerade jetzt, wenn es Streit in der EU gibt, sollten wir uns daran erinnern, was wir gemeinsam in Europa erreicht haben. Friede muss täglich neu erarbeitet werden. Das Friedenslicht erinnert uns daran, Brücken zu bauen", so Rübig während der feierlichen Übergabe des Lichtes an Präsident Buzek durch Sandra Thaller, einer der besten Schülerinnen der HTL Steyr.

Der Weihnachtsbrauch des Friedenslichtes ist 1986 im ORF-Landesstudio Oberösterreich entstanden. Eigentlich war das Friedenslicht nur als einmalige Aktion für "Licht ins Dunkel" geplant, wurde aber wegen des großen Erfolges jedes Jahr fortgesetzt. Die Aktion ist Teil eines karitativen Projekts zur Unterstützung behinderter Kinder und bedürftiger Personen.

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