Für Paul Rübig ist gemeinsame europäische Energiepolitik eine große Chance - Wels im Bild


 
"Europa muss als Ganzes energieeffizienter werden. Vor allem im Bereich des Bauens und der Gebäudesanierung, des Transportes und im industriellen Sektor", fordert der Europaabgeordnete Paul Rübig. Der Welser sieht eine "gemeinsame europäische Energiepolitik als Chance."

Eine klare und zukunftsorientierte Energiestrategie mit den Schwerpunkten Reaktion auf die Klimaveränderung, Energieeffizienz, Versorgungssicherheit und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der EU durch integrierten Energiemarkt sowie nachhaltige Energietechnologie - das ist der energetische Kern, den sich Europa nicht spalten lassen sollte, meint Rübig.

Der Weg dorthin ist die so genannte 20-20-20-Strategie: 20 Prozent Emissionsreduktion, 20 Prozent erneuerbare Energie am Gesamtmix und 20 Prozent weniger Energieverbrauch.

Neueste Errungenschaft des Ausschusses für Industrie, Energie und Forschung des Europäisches Parlaments war die gestrige Abstimmung über die Energieeffizienzrichtlinie, die Einsparungsziele, die Renovierung von Gebäuden der öffentlichen Hand, "Energieaudits" (Überprüfung großer Betriebe hinsichtlich ihrer Energieeffizienz alle vier Jahre) sowie Energieeinsparungsverpflichtungen enthält.

Allein in Oberösterreich sind mehr als 300 Firmen im Bereich Ökotechnologie tätig und haben dabei mehr als 15.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Rübig: "Gerade hier in Wels - die Energiehauptstadt mit der weltbekannten Energiesparmesse - ist das Thema Energie & Energieeffizienz von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Es ist wichtig, dass wir Bewusstsein schaffen für das Thema Energieeffizienz, weil es wirklich ein Zukunftsthema für Östereich und ganz Europa ist."

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