WB OÖ: 100 Prozent für Christoph Leitl - Neues Volksblatt
Unternehmer motivieren und so Wirtschaftsstandort Oberösterreich stärken — Im WB Kräfte bündeln und Ziele gemeinsam durchsetzen
Bereits zum 22. Mal traf sich die Wirtschaftsbund-Familie zum alljährlichen Jahrestag im Festsaal des Palais Kaufmännischer Verein in Linz. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Wahl des Landesobmanns. 224 der anwesenden 224 Delegierten sprachen Christoph Leitl erneut ihr Vertrauen aus. Auch die anderen Präsidiumsmitglieder LR Doris Hummer, LR Viktor Sigl sowie WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner wurden in ihrem Amt bestätigt. Besonders erfreulich für den Wirtschaftsbund ist, dass Finanzministerin Maria Fekter und Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner als Landesvorstände gewonnen werden konnten, wo sie mit SR Susanne Wegscheider und EU-Parlamentarier Paul Rübig den Wirtschaftsbund OÖ vertreten werden. Als Finanzreferent wurde Ludwig Scharinger, ehemaliger Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ, einstimmig gewählt. „Unser Ziel als größte Wirtschaftsvertretung in OÖ ist es, die Unternehmer am Wirtschaftsstandort zu stärken. Wir werden auf Forschung und Entwicklung, eine aktive Arbeitsmarktpolitik und auf verlässliche Begleitung all unserer Mitglieder setzen“, gab der alte neue Landesobmann Christoph Leitl die Marschrichtung vor. Bei seiner Rede unterstrich Leitl einmal mehr die Forderung nach Aufwertung des dualen Ausbildungssystems. Als Paradebeispiel ehrte Leitl den Konditor Stefan Lubinger, der Weltmeister seiner Zunft ist. Auch das älteste WB-Mitglied wurde geehrt. Theresia Pramendorfer ist seit dem Gründungsjahr 1945 dabei. Vizekanzler Michael Spindelegger mahnte zur drastischen Schuldenreduktion.
Unternehmer motivieren
„Schulden sind wie ein Mühlstein um den Hals. Wer das hat, kann nicht um die Wette schwimmen“, so Spindelegger, der dazu aufrief, Unternehmern positive Motivation zu geben, dass sie sich etwas zutrauen, dass sie investieren und den Wirtschaftsstandort damit stärken. Landeshauptmann Josef Pühringer lobte die Strategie statt Entlassungen nach Lösungen zur Krisenbewältigung gesucht zu haben. „Es gilt auch in Zukunft: Mutig reformieren und sinnvoll sparen, jedes für sich alleine ist zu wenig“, so Pühringer. Wirtschaftsbunddirektor Gottfried Kneifel plädierte dafür, die Kräfte zu bündeln und sich gemeinsam für Oberösterreich stark zu machen.
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- Veröffentlicht am Montag, 23. April 2012 07:34
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