„Bildungsbeirat“: Keine Spielwiese für Politiker

 

WELS. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz thematisierten der Welser EU-Parlamentarier Paul Rübig und VP-Wirtschaftsbund-Obmann Josef Resch die hohe Arbeitslosigkeit in der Stadt: Mit einer Quote von sieben Prozent liege man fast doppelt so hoch wie im Landesschnitt, sagte Resch.

Schlechte Bildung ist oft Grund für Arbeitslosigkeit. Zu dem von der SP im Gemeinderat angeregten und von FP und VP abgelehnten Bildungsbeirat sagt Resch: „Es gibt bereits genug Gremien, die es zu nützen gilt, damit sich Politik, Wirtschaft, Arbeitnehmer und Lehrer besser vernetzen und austauschen.“ Er lehne den Beirat ab, „weil es keinen Sinn hat, nur eine Spielwiese für Politiker zu schaffen“.


Rübig bekannte sich zur Zuwanderung: „Kinder zwischen zwei und vier Jahren können ohne Probleme drei Sprachen lernen. Wir sollten auf diese Sprachkompetenz stolz sein und uns so organisieren, dass wird die Chancen auch nützen.“

Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/art67,895329

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